DAS FESTIVAL DU FILM FRANCOPHONE IST WIEDER DA!

Entdecken Sie das diesjährige vielfältige Programm des Festivals, das zwischen dem 23. März und 2. April stattfinden wird! Tickets finden Sie online ab dem 6. März unter: http://www.fffwien.at/

Wie jedes Jahr öffnet auch diesen Frühling das Festival du Film Francophone seine Pforten und präsentiert die Vielfalt zeitgenössischen Filmschaffens. Zehn Tage lang wird dem Kino - der sogenannten „siebten Kunst“ – mit einer Auswahl von 23 Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilmen aus den jüngsten Produktionen Belgiens, Frankreichs, Kanadas, Luxemburgs und der Schweiz eine Hommage erwiesen. Das Festival beschränkt sich nicht auf das VOTIV Kino in Wien, es wird auch Vorführungen in Linz, Graz und Innsbruck geben.

Diese 22. Ausgabe stellt erneut wichtige gesellschaftliche Themen in den Vordergrund und weiß zu begeistern. Filmschaffende aus dem Zentrum des aktuellen filmischen Geschehens werden persönlich anwesend sein, etwa die Regisseure François-Christophe Marzal, Marc Fitoussi und Stéphane Riethauser sowie der österreichische Schauspieler Lucas Englander. Die diesjährige WILD CARD geht an Alexander Horwath, Filmhistoriker und ehemaliger Direktor des Österreichischen Filmmuseums, der seinen Lieblingsfilm für das Festival ausgewählt hat: Les Estivants von Valeria Bruni Tedeschi, eine von einem Stück von Gorki inspirierte Autofiktion, in der sich eine Vielzahl von Figuren über Liebe und Trennung, Leben und Tod, Familienbeziehungen, das Schreiben, Ungleichheiten, symbolische Gewalt, Herrschaft und Wahnsinn austauschen.

Der Frankophonie werden vom Eröffnungsabend an alle Ehren erwiesen: Angefangen mit der charmanten Schweizer Komödie Tambour battant, gefolgt vom belgischen Psychothriller Duelles und der ätzenden Tragikomödie La disparition des lucioles des quebecischen Regisseurs Sébastien Pilote, die 2018 beim Toronto Film Festival den Preis für den besten kanadischen Spielfilm gewonnen hat. Auch das afrikanische Kino steht im Rampenlicht mit Un divan à Tunis, dem Debütfilm des französisch-tunesischen Filmemachers Manele Labidi, und Abderrahmane Sissakos französisch mauretanischem Spielfilm Timbuktu.

Um diese Auswahl abzurunden werden auch ein großer Klassiker des französischen Kinos, Marcel Carnés Les enfants du paradis aus dem Jahr 1945 sowie einige neuere Produktionen vorgestellt, die uns wahre Geschichten von Freigeistern näherbringen, die - allen Widerständen zum Trotz - versuchten, an das Gewissen der Welt zu appellieren und diese mit den Schrecken von Krieg und Hass zu konfrontieren: die von Paul Marchand, einem französischen Kriegsreporter während der Belagerung von Sarajevo im Jahr 1992 in Sympathie pour le Diable von Guillaume de Fontenay und jene von Camille, einer jungen Fotojournalistin in der Zentralafrikanischen Republik, deren Wirken im gleichnamigen Film von Boris Lojkine beleuchtet wird.

Wie jedes Jahr sollen auch diesmal Jung und Alt auf ihre Kosten kommen, daher wird auch das Animationskino wieder vertreten sein mit der poetischen L'Odyssee de Choum und dem wunderschönen französischen Animationsfilm Les hirondelles de Kaboul, einer Adaption von Yasmina Khadras Bestseller, der mit sanften Aquarellfarben und Pinselstrichen gegen die Gewalt an Frauen unter dem Taliban-Regime aufbegehrt.

Schließlich hoffen wir, Sie auch bei der Kurzfilmnacht am Samstag, dem 28. März, um 22 Uhr zahlreich begrüßen zu dürfen, bei der eine von Studenten des Instituts für Romanistik der Universität Wien handverlesene Auswahl von Kurzfilmen präsentiert werden wird.

Wir freuen uns sehr darauf, Sie vom 23. März bis zum 2. April im VOTIV Kino bzw. den anderen teilnehmenden Kinos begrüßen zu dürfen, um gemeinsam die Vielfalt des französischen und französischsprachigen Kinos zu feiern.

Allen Besuchern wünschen wir gute Unterhaltung beim Festival du Film Francophone!

Art
Kino
Sprache
Franz. & Deutsch

Termine

Wien
culturel@institutfr.at