Die Europäischen Hochschulen sind ein Kooperationsmodell für Hochschuleinrichtungen, dessen Ziel es ist, die Stärken und die Vielfalt der europäischen Forschung und Lehre zu fördern, um die aktuellen Herausforderungen, denen Europa gegenübersteht, zu bewältigen. Zu ihren Hauptzielen gehört die Förderung der europäischen Bürgerschaft sowie die Verankerung von Innovation und neuen pädagogischen Ansätzen im Zentrum der Hochschulen von morgen.
Ihre Entstehung geht auf die Rede zur Zukunft Europas zurück, die der französische Staatspräsident Emmanuel Macron (Sorbonne, 26. September 2017) hielt. Darin schlug er vor, „europäische Hochschulen zu schaffen, die ein Netzwerk von Hochschulen aus mehreren europäischen Ländern bilden und in denen jeder Studierende einen Auslandsaufenthalt absolviert und Lehrveranstaltungen in mindestens zwei Sprachen besucht. Diese europäischen Hochschulen sollen auch Orte pädagogischer Innovation und exzellenter Forschung sein.“
In der Folge startete die Europäische Kommission zwischen 2019 und 2024 mehrere Ausschreibungen, aus denen 65 Bündnisse hervorgingen. Heute sind 570 europäische Hochschulen Mitglied einer solchen Allianz, darunter 64 französische und 17 österreichische Einrichtungen.
Vierzehn europäische Hochschulallianzen zählen heute sowohl französische als auch österreichische Hochschuleinrichtungen zu ihren Mitgliedern.
Die Liste der vierzehn europäischen Hochschulallianzen, die sowohl eine französische als auch eine österreichische Universität beinhalten, finden Sie in diesem Dokument.
